Nest - “Gewachsene Wege”
Still. Offen. Bereit.
Ein Weg, der sich selbst vertraut
Ein Feldweg am frühen Morgen.
Nebel liegt über dem Boden,
die Luft ist still, als hielte die Welt den Atem an.
Ich gehe langsam, Schritt für Schritt.
Der Boden ist weich, die Spuren vieler vor mir sind kaum zu erkennen - und doch da.
In mir: eine Ahnung von Aufbruch. Aber auch ein Zögern.
Noch trage ich das Alte. Noch weiß ich nicht, was kommt.
Aber ich gehe.
Manchmal ist das schon alles: loszugehen.
Raum für Echtheit
Dieses Nest ist wie dieser Moment.
Es erzählt nicht von Bewegung - und ist doch voller Richtung.
Es trägt das Gewicht der Erfahrung in sich, aber nichts an ihm ist schwer.
Es wirkt ruhig - und ist voller Kraft.
„Gewachsene Wege“ steht für das, was uns prägt:
das, was wir zurücklassen mußten, das, was uns gehalten hat,
das, was uns in Bewegung bringt - auch wenn wir es nicht gleich merken.
Von Geborgenheit und Freiheit
Es gibt Zeiten, in denen ein Nest Schutz bedeutet.
Und Zeiten, in denen es Mut braucht, es zu verlassen.
Dieses Werk spricht von beidem: von Geborgenheit - und von Freiheit.
Von der inneren Entscheidung, sich nicht länger festzuhalten an dem, was war,
sondern dem Ruf in sich zu folgen.
Nicht laut.
Nicht überstürzt.
Sondern wach, wachsam und bereit.